Eine XR-Runtime ist die Softwareschicht zwischen VR-Anwendung und XR-System. Sie übernimmt je nach Plattform unter anderem Tracking, Frame-Komposition, Gerätezustände und die Übergabe gerenderter Bilder.
Warum ist Runtime für VR wichtig?
Bei PCVR ist die gewählte Runtime relevant, weil Spiele beispielsweise über OpenXR mit SteamVR, Meta- oder anderen kompatiblen Laufzeitumgebungen zusammenarbeiten können.
Praxis und Einordnung
Bei Runtime zählt für PCVR die gesamte Übertragungskette: PC, Encoder oder Videoschnittstelle, Kabel beziehungsweise WLAN, Runtime und Headset. Ein einzelner hoher Datenwert garantiert noch kein besseres Bild. Deshalb betrachten wir OpenXR und SteamVR immer mit.
Typische Missverständnisse
Runtime ist nicht automatisch gleichbedeutend mit besserer Bildqualität oder geringerer Latenz. Die gesamte Kette muss den Vorteil unterstützen. Besonders OpenXR kann einen theoretischen Vorteil in der Praxis begrenzen.
Verwandte Begriffe richtig einordnen
Für Vergleiche lohnt sich außerdem der Blick auf OpenXR: Beide Begriffe hängen in vielen VR-Setups zusammen, beschreiben aber unterschiedliche Eigenschaften. SteamVR und PCVR helfen, die praktische Wirkung weiter einzugrenzen.
Einordnung in der VRSpielraum-Datenbank
In der VRSpielraum-Datenbank nutzen wir Runtime als erklärenden Bezugspunkt für strukturierte Felder in Headset- und Spieleprofilen. Dadurch können spätere Filter und Finder technische Angaben verständlich machen, ohne dieselbe Definition auf jeder Profilseite zu wiederholen. Verwandte Begriffe wie OpenXR, SteamVR und PCVR bilden zusammen den Kontext für Vergleiche.
