3DoF
Three Degrees of Freedom erfasst nur Rotationen um drei Achsen. Die räumliche Position des Geräts wird dabei nicht vollständig verfolgt.
Begriff erklärt →Technische Begriffe aus Virtual Reality, Headsets, PCVR, Tracking, Optik und Spielen verständlich erklärt. Die Einträge bilden zugleich die Wissensbasis für unsere Profile, Vergleiche und Finder.
Three Degrees of Freedom erfasst nur Rotationen um drei Achsen. Die räumliche Position des Geräts wird dabei nicht vollständig verfolgt.
Begriff erklärt →Six Degrees of Freedom beschreibt Tracking mit drei Rotations- und drei Positionsachsen. Ein 6DoF-System erkennt also nicht nur, wohin du schaust, sondern auch, wie du dich im Raum nach vorn,…
Begriff erklärt →Air Link ist Metas drahtloser PCVR-Weg für kompatible Quest-Headsets. Der Gaming-PC rendert das Spiel, komprimiert das Bild und streamt es über das lokale WLAN zum Headset.
Begriff erklärt →Asphärische Linsen nutzen eine nicht kugelförmige Oberfläche, um Abbildungsfehler gezielt zu kontrollieren und ein scharfes Bild zu ermöglichen.
Begriff erklärt →AV1 ist ein moderner, lizenzkostenfreier Videocodec mit hoher Kompressionseffizienz. Einige aktuelle GPUs und VR-Streaminglösungen unterstützen AV1 hardwarebeschleunigt.
Begriff erklärt →Die binokulare Überlappung beschreibt den Bereich des Sichtfelds, den beide Augen gleichzeitig sehen. Dieser gemeinsame Bereich trägt wesentlich zur räumlichen Tiefenwahrnehmung bei.
Begriff erklärt →Die Bitrate beschreibt, wie viele Daten pro Zeiteinheit für einen komprimierten Videostream übertragen werden.
Begriff erklärt →Chromatische Aberration ist ein optischer Farbsaum, der entsteht, weil verschiedene Wellenlängen des Lichts unterschiedlich gebrochen werden.
Begriff erklärt →Ein Videocodec definiert, wie Bilddaten komprimiert und wieder dekomprimiert werden. Beim gestreamten PCVR kommen je nach System beispielsweise H.264, HEVC oder AV1 zum Einsatz.
Begriff erklärt →DisplayPort ist eine digitale Videoschnittstelle. Bei PCVR kann eine direkte DisplayPort-Verbindung das vom PC gerenderte Bild ohne den typischen Videostreaming-Pfad eines WLAN- oder USB-Streams zum Headset übertragen.
Begriff erklärt →Dynamic Foveated Rendering reduziert die Renderqualität außerhalb des aktuell betrachteten Bereichs und verschiebt diesen hochaufgelösten Bereich anhand von Eye Tracking mit dem Blick.
Begriff erklärt →Eye Tracking erfasst die Blickrichtung der Augen. Je nach Headset und Software kann diese Information für Bedienung, Analyse, soziale Avatare oder Rendering-Optimierungen verwendet werden.
Begriff erklärt →FOV steht für Field of View, also Sichtfeld. Es beschreibt, wie groß der gleichzeitig sichtbare Bildbereich eines Headsets horizontal, vertikal oder diagonal ist.
Begriff erklärt →Foveated Rendering rendert Teile des Bildes mit unterschiedlicher Detailstufe. Der Bereich, auf den der Nutzer besonders wahrscheinlich schaut, erhält mehr Renderleistung als periphere Bildbereiche.
Begriff erklärt →Frame Time ist die Zeit, die für die Berechnung beziehungsweise Bereitstellung eines Bildes zur Verfügung steht. Sie steht direkt mit der Ziel-Framerate und Bildwiederholrate in Zusammenhang.
Begriff erklärt →Fresnel-Linsen bestehen aus konzentrischen Zonen, die die optische Wirkung einer dickeren Linse kompakter abbilden. Sie wurden in vielen VR-Headsets eingesetzt.
Begriff erklärt →Glare bezeichnet störende Lichtschleier oder Aufhellungen im optischen System. In VR fällt das häufig bei hellen Elementen auf dunklem Hintergrund auf.
Begriff erklärt →God Rays sind sichtbare Lichtstrahlen oder streifenartige Reflexionen rund um helle Bildbereiche, die besonders mit bestimmten Fresnel-Optiken auffallen können.
Begriff erklärt →Guardian ist Metas Sicherheitsgrenze für den realen Spielbereich in VR. Sie blendet eine virtuelle Begrenzung ein, wenn du dich dem Rand deiner freien Fläche näherst; in neueren Quest-Oberflächen wird dafür…
Begriff erklärt →H.264 beziehungsweise AVC ist ein weit verbreiteter Videokompressionsstandard mit sehr breiter Hardwareunterstützung.
Begriff erklärt →Handtracking erkennt die Hände ohne klassische VR-Controller und schätzt Positionen sowie Gelenke der Finger aus Sensor- oder Kameradaten.
Begriff erklärt →Haptik umfasst fühlbares Feedback, das virtuelle Interaktionen körperlich rückmeldet. In VR geschieht das häufig über Vibrationsmotoren in Controllern, kann aber auch komplexere Systeme umfassen.
Begriff erklärt →HEVC, auch H.265 genannt, ist ein Videokompressionsstandard mit höherer Effizienz als H.264 bei vergleichbarer Qualität.
Begriff erklärt →Beim Inside-out Tracking nutzt das Headset eigene Kameras und Sensoren, um seine Position und meist auch die Controller relativ zur Umgebung zu bestimmen. Externe Basisstationen sind dafür nicht zwingend nötig.
Begriff erklärt →IPD steht für Interpupillary Distance, den Abstand zwischen den Pupillen. VR-Headsets müssen ihre Optik möglichst passend zu diesem Abstand ausrichten.
Begriff erklärt →LCD ist eine Displaytechnik, die in vielen VR-Headsets eingesetzt wird. Moderne schnelle LCD-Panels können hohe Auflösungen und Bildwiederholraten bei relativ effizienter Fertigung bieten.
Begriff erklärt →Lighthouse bezeichnet ein von Valve entwickeltes externes Trackingprinzip, bei dem Basisstationen den Raum mit zeitlich definierten Lichtsignalen abtasten und Sensoren an Geräten daraus ihre Pose bestimmen.
Begriff erklärt →Local Dimming steuert die Hintergrundbeleuchtung eines LCD nicht nur global, sondern in getrennten Zonen. Dunkle Bildbereiche können dadurch stärker abgedunkelt werden.
Begriff erklärt →Micro-OLED sind sehr kleine OLED-Mikrodisplays auf Silizium-Backplanes. Ihre hohe Pixeldichte, der hohe Kontrast und die schnelle Reaktion machen sie besonders interessant für kompakte VR- und AR-Headsets.
Begriff erklärt →Mixed Reality verbindet reale und virtuelle Inhalte so, dass digitale Objekte in Bezug zur physischen Umgebung dargestellt und teilweise mit ihr verknüpft werden können.
Begriff erklärt →Motion Sickness in VR beschreibt Übelkeit, Schwindel oder Unwohlsein, wenn visuelle Bewegungsinformationen und körperlich wahrgenommene Bewegung nicht gut zusammenpassen.
Begriff erklärt →Motion-to-Photon-Latenz beschreibt vereinfacht die Zeit zwischen einer Bewegung des Nutzers und der sichtbaren Reaktion des Displays auf diese Bewegung.
Begriff erklärt →OLED-Displays erzeugen Licht pro Pixel und benötigen keine klassische Hintergrundbeleuchtung. Dadurch sind sehr tiefe Schwarztöne und hoher Kontrast möglich.
Begriff erklärt →OpenXR ist ein offener, plattformübergreifender Standard für XR-Anwendungen. Er definiert eine gemeinsame Schnittstelle zwischen Anwendung und XR-Runtime und soll die Fragmentierung zwischen unterschiedlichen VR- und AR-Plattformen reduzieren.
Begriff erklärt →Outside-in Tracking nutzt externe Sensoren oder Kameras, die Geräte im Trackingraum von außen erfassen. Der Begriff wird häufig als Gegenstück zu Inside-out Tracking verwendet.
Begriff erklärt →Pancake-Optiken falten den Lichtweg mithilfe von Polarisations- und Reflexionselementen mehrfach innerhalb eines kompakten Linsensystems. Dadurch können VR-Headsets deutlich flacher gebaut werden.
Begriff erklärt →Passthrough zeigt die reale Umgebung über die Kameras eines VR-Headsets im Display. Je nach System erfolgt das monochrom oder in Farbe und mit unterschiedlicher geometrischer sowie zeitlicher Qualität.
Begriff erklärt →PCVR bezeichnet VR-Anwendungen, die wesentlich von einem PC gerendert werden. Das Headset dient dabei als Display-, Tracking- und Eingabesystem, während die Grafikberechnung überwiegend auf dem Rechner stattfindet.
Begriff erklärt →PPD steht für Pixels per Degree und beschreibt vereinfacht, wie viele Display- beziehungsweise Bildpixel auf einen Grad des Sichtfelds entfallen.
Begriff erklärt →Quest Link verbindet ein kompatibles Quest-Headset per USB mit einem Windows-Gaming-PC für PCVR. Das Bild wird als komprimierter Videostream übertragen und nicht als natives DisplayPort-Signal.
Begriff erklärt →Die Refresh Rate oder Bildwiederholrate gibt an, wie oft das Display pro Sekunde ein neues Bild darstellen kann und wird in Hertz angegeben.
Begriff erklärt →Reprojection bezeichnet Verfahren, mit denen eine XR-Runtime Zwischenbilder oder angepasste Ansichten erzeugt, wenn die Anwendung nicht für jedes Displayintervall rechtzeitig ein vollständig neues Bild liefert.
Begriff erklärt →Roomscale beschreibt VR-Nutzung, bei der sich der Spieler innerhalb eines physisch definierten Bereichs bewegen kann und diese Bewegung in die virtuelle Welt übertragen wird.
Begriff erklärt →Eine XR-Runtime ist die Softwareschicht zwischen VR-Anwendung und XR-System. Sie übernimmt je nach Plattform unter anderem Tracking, Frame-Komposition, Gerätezustände und die Übergabe gerenderter Bilder.
Begriff erklärt →Der Screen Door Effect beschreibt ein sichtbares Raster beziehungsweise Zwischenräume zwischen Pixeln oder Subpixeln, wodurch das Bild an ein Fliegengitter erinnern kann.
Begriff erklärt →Seated VR bezeichnet Anwendungen, die vollständig oder sinnvoll im Sitzen genutzt werden können. Dazu gehören viele Simulationen, Cockpitspiele und bestimmte klassische VR-Titel.
Begriff erklärt →Smooth Locomotion ist kontinuierliche künstliche Fortbewegung durch die virtuelle Welt, meist per Analogstick.
Begriff erklärt →Smooth Turn dreht die virtuelle Kamera kontinuierlich, meist über einen Analogstick.
Begriff erklärt →Snap Turn dreht die virtuelle Perspektive in festen Winkelschritten, statt sie kontinuierlich zu schwenken.
Begriff erklärt →Standalone-VR bezeichnet Headsets, die VR-Anwendungen ohne externen Gaming-PC oder eine Konsole ausführen können. Prozessor, Speicher, Tracking und Betriebssystem befinden sich im Headset.
Begriff erklärt →SteamVR ist Valves PCVR-Plattform und Laufzeitumgebung für VR-Inhalte innerhalb des Steam-Ökosystems. Sie unterstützt verschiedene Headsets, Controller und Trackinglösungen.
Begriff erklärt →Supersampling rendert ein VR-Bild intern mit höherer Auflösung als die letztlich dargestellte Zielauflösung. Anschließend wird es auf die Ausgabeauflösung heruntergerechnet.
Begriff erklärt →Der Sweet Spot ist der Bereich einer VR-Optik, in dem das Bild besonders scharf und frei von störenden Abbildungsfehlern erscheint.
Begriff erklärt →Bei Teleport-Locomotion wählt der Nutzer einen Zielpunkt und wird ohne kontinuierliche visuelle Bewegung dorthin versetzt.
Begriff erklärt →Das Tracking Volume ist der räumliche Bereich, in dem ein Tracking-System Positionen zuverlässig erfassen kann.
Begriff erklärt →Eine VR-Vignette reduziert während künstlicher Bewegung vorübergehend das periphere Sichtfeld, häufig durch Abdunkeln der Ränder.
Begriff erklärt →Virtual Desktop ist eine Anwendung, die unter anderem drahtloses PCVR-Streaming auf unterstützte Standalone-Headsets ermöglicht.
Begriff erklärt →Virtual Reality erzeugt eine computergenerierte räumliche Umgebung, die über ein Head-Mounted Display und Tracking aus der Perspektive des Nutzers dargestellt und meist interaktiv erlebt wird.
Begriff erklärt →VR-Controller sind räumlich getrackte Eingabegeräte für Hände. Sie kombinieren typischerweise Tasten, Analogsticks, Trigger, Griffsensoren und haptisches Feedback.
Begriff erklärt →Wi-Fi 6 ist die WLAN-Generation auf Basis von IEEE 802.11ax. Sie verbessert unter anderem Effizienz und Kapazität gegenüber älteren WLAN-Generationen.
Begriff erklärt →Wi-Fi 6E erweitert Wi-Fi 6 um das 6-GHz-Band. Dadurch stehen zusätzliche, oft weniger belegte Funkkanäle zur Verfügung.
Begriff erklärt →Wi-Fi 7 basiert auf IEEE 802.11be und erweitert WLAN unter anderem mit breiteren Kanälen und Multi-Link-Funktionen.
Begriff erklärt →Wireless PCVR überträgt das vom PC gerenderte VR-Bild komprimiert über ein Funknetzwerk an ein Headset und sendet Tracking- sowie Eingabedaten zurück.
Begriff erklärt →